Kunst & Recycling

Die Kunst wird Teil eines räumlichen Displays, mit speziell für den Ort entwickelten skulpturalen Möbeln. Die Räume des ehemaligen Ost-Restaurants werden zum Raum für Kunst und Gemeinwohl in Zeiten des Klimanotstandes. Im besten Fall entsteht ein Showroom für Möbel- und Materialkreis-läufe

Wie funktionieren Materialkreisläufe und können wir selbst welche herstellen? Diese beiden Fragen beschäftigen uns und treiben uns an!

Hat man erst einmal angefangen, gebrauchtes Material zu suchen (das kann neben Kleidern, Möbeln und Lebensmitteln auch Klang, Bilder, Geschichten oder Stadtraum sein), ist es super interessant, was einem alles so begegnet. Mit Material kann man experimentieren und forschen, man kann es zerlegen und wieder neu zusammensetzen, man kann es sammeln, lagern, verschenken, keinesfalls wegwerfen, kurz: es wertschätzen.

Und: Man kann andere einladen, mitzumachen.

Die Zeiten des Do it yourself sind vorüber. Es ist an der Zeit gemeinsam mit Kunst auf die Klimakatastrophe zu reagieren. Lösungen lassen sich nur im Team künstlerisch, wissenschaftlich und gesellschaftlich erarbeiten und umsetzen. Die ästhetische Vermittlung von Inhalten soll durch Künstler*innen geschehen.

Kritisch möchten wir die zukünftige Rolle der Kunst hinterfragen: Wie lässt sich in einem gemeinsamen künstlerischen Prozess die Verantwortung auf Viele übertragen? Wie die Mitbestimmung organisieren und ein gemeinsamer ästhetischer Qualitätsbegriff definieren?

Was bedeutet es in der Kunst klimaneutral zu arbeiten? Wie können wir in unserer künstlerischen Arbeit den Energieverbrauch reduzieren und gleichzeitig eine höhere Lebensqualität erreichen?

Rethink, refuse, reduce, reuse, recycle – Die fünf Re’s sind unser Leitfaden und künstlerische Arbeitsmaxime. Es interessiert uns sozial und politisch relevante Kunst. Kunst die „klimaneutral“ ist, ohne sich Zertifikate zu kaufen. Kunstwerke als Brain-Food und Weltenretter!